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19. März bis 11. April 2010 8 x konkret Gottfried Honegger, Nelly Rudin, müller-emil, Anna-Maria Bauer, John Grüniger, Sonja Amsler Borgemeester, Danillo Kathriner Tenti, Clea Bitzer Museum Bärgengasse |
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| Blick in die Ausstellung »8x konkret«, rechts/mitte Clea Bitzer, links Sonja Amsler Borgemeester, Foto: photoburren.ch/Zürich | |||||
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Wer die konkrete Kunst kennt, weiss, dass sie einmal in Zürich ihren Höhepunkt hatte und dass sie sich dann in allen Teilen der Welt zur etablierten Kunst machte. Doch die etablierte Kunst ist immer die Kunst, die an den Zeitgeist gebunden ist und die sich deshalb am schnellsten verschleisst. Natürlich ist die konkrete Kunst keine Ausnahme, aber sie konnte ihr Vitalität trotzdem behalten, aus dem einfachen Grund, weil das Elementare zu ihr gehört. Das Elementare ist in der Natur, in der Schöpfung ganz allgemein, das Erste, das, worauf alles aufbaut, worauf alles gründet. In der konkreten Kunst sind die elementaren Regeln massgebend, diese Regeln, die als Zahlen und Farben und Formen er- scheinen und die nicht irgendwas sind, sondern etwas Bestimmtes. Die konkrete Kunst ist also bestimmt oder, besser gesagt, sie bestimmt sich aus dem, was dem Elementaren entspricht. Nur deshalb konnte sie sich selbst überleben. Ja, nur deshalb ist sie heute noch so, dass sie massgebend ist und von vielen weiterentwickelt wird. In der Ausstellung "8 x konkret", die vom 19. März bis am 11. April 2010 im Museum Bärengasse gezeigt wird, sieht man einen Ausschnitt aus dem, was heute konkret gemacht wird. Acht Positionen belegen den Befund, der vorhin gemacht worden ist und der selbstverständlich mit zahlreichen anderen Positionen verstärkt werden könnte. Eine Auswahl ist immer eine Auswahl, und es ist immer so, dass das, was ausge- wählt wird, ein Fenster auf das ist, was es tatsächlich gibt. Das Fenster ist im Mu- seum Bärengasse nicht nur weit offen, sondern auch so, dass es den Rückschluss zulässt, dass die konkrete Kunst mehr Zukunft hat, als man oft glaubte. Sobald sie sich weiter entwickelt, sobald sie den Regeln nicht dogmatisch gehorcht, sondern es dem Spiel überlässt, wie was Gestalt annimmt, wird sie zur neuen Kunst. |
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| Fotos: Theo Bitzer/Berlin, photoburren.ch/Zürich | |||||
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| Blick in die Ausstellung »au pair 2« | |||||
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Zum zweiten Mal zeigen Cäsar und Clea Bitzer gemeinsam ihre Arbeiten. »au pair 2« nennen sie ihre grossräumige Inszenierung im EKG der Kulturfabrik in Wetzikon (Eingang Haldenstrasse, Bus 852 ab Bahnhof, Haltestelle Medikon). |
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| clea bitzer, *1940 lebt und arbeitet in Wetzikon/Zürich, Mitglied SGBK und visarte entdeckt in den 1980er Jahren ihre künstlerischen Kräfte seit 1989 Ausstellungen in der Schweiz und im Ausland freischaffend seit 1992 gestisch-figürliche, sozialkritische Bilder und Zeichnungen über Macht/Ohnmacht Arbeiten zur Unbehaustheit von Mensch und Kreatur seit 1997 abstrakte Wand-Stücke/Wand-Körper aus Holz und anderen Materialien seit 2001 geometrisch-konstruktives Malen und Gestalten mit Farbe undreduzierter Form hin zu räumlichen Effekten wird nicht müde, täglich im Atelier zu arbeiten und sich daneben intensiv mit Kunstgeschichte und modernen Kunst- und Kulturströmungen auseinanderzusetzen 2005: 3monatiger Studienaufenthalt in Berlin >>>>> mehr zu clea bitzer |
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| hermann cäsar bitzer, *1938 aufgewachsen in schwaben. studium der germanistik und anglistik in freiburg im breisgau. im akademischen jahr 1961-62 instructor for german an der wayne state university in detroit. 1968 dissertation an der uni zürich. von 1968 bis 1998 hauptlehrer für deutsch an der kantonsschule zürcher oberland. seit anfang der 1990er jahre entstehen kryptogramme zur deutschen literatur. initiiert 2003 die autorenlesungen wetzikon. seit 2005 installationen etc. >>>>> mehr zu hermann cäsar bitzer |
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